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Heart Blog

Gepostet am Sep 1, 2014 von in Feststehende Seiten | Keine Kommentare

Berliner Gewerbeamt mit Herz (Hearttosee-Verbindung)

Heute, am 12.12.14 haben wir unser Gewerbe angemeldet und ich kann nicht anders als über dieses Wunder zu berichten:
Pünktlich zum vereinbarten Termin sitzen wir im Amt und starren auf die elektronische Infotafel mit der Anzeige der Wartenummern – um unsere nicht zu verpassen. 10 Minuten, 15 Minuten, 30 Minuten….sitzen Kate und ich dort und im selben Tempo wie die schwindende Geduld sich verringert, steigt der Frust des Wartens (damit einhergehend das Gelästere über typische deutsche Behörden). Nach 45 Minuten reicht es mir und wir gehen zur Information und – oh wie peinlich. Wir sitzen im falschen Amt. Allerdings sollten wir wenig später erfahren, warum wir diese 45 Minuten Wartezeit brauchten. Direkt gegenüber befindet sich das Gewerbeamt und wir werden freundlichst bedient und direkt zu einer Mitarbeiterin geführt, die sich mit vollem Interesse unsere Indee von Hearttosee anhört. Sie ist begeistert und fragt nach, wer die Chirurgen sind, die für HerzensKinder e.V. auf OP-Reisen gehen.  Ich erwähne den Namen von Prof. Hübler und das ist der Moment, in dem wir drei gemeinsam Gänsehaut bekommen: Er hat ihren Ehemann vor 6 Jahren in Berlin am Herzen operiert. Wow…durchatmen…wir sind alle drei gleichermaßen geflasht (wortlaut der Sachbearbeiterin) und wie so oft in diesem Projekt bin ich überwältigt von dieser Synchronizität, diesem Zu-Fall und ich kann nur staunen. Aus dem unglaublich wird ein  – es ist glaublich und wir drei sitzen da und finden uns in Gefühlen zwischen Rührung und purem Erstaunen über die Magie des Lebens wieder.

Abschliessend schenken wir ihr eine von unseren Postkarten (und eine für ihren Mann) und wir erfahren auch, dass sie erst seit 5 Minuten wieder an ihrem Platz gesessen hat, bevor wir gekommen sind. Kate und mir ist nun völlig klar, warum wir 45 Minuten auf der anderen Seite warten mussten! Namasté

Heart in Krakow –

Let me start this heart blog with a story that I would like to share with you. It was sent by Pim de Jong from The Netherlands. A visitor who came across our Hearttosee-Sneak Preview Gallery in July 2014 here in Berlin. After our exhibition I received the e-mail and the heart photo below. I felt tears filling my eyes while I read his story about the tree hearts:

„Hi Sandra,
We met in Berlin on 13-07-2014.
I was together with my sun from Holland.
The postcard was very fast received by my wife.
Our last day in Germany we visisted The Death March Memorial in Belower Forst. We went to visit this memorial, because an uncle has been a prisoner in Sachsenhausen and survived the camp and also the death march. He is now 93 years old.
It made me very emotional to find hearts carved by prisoners in several trees..
One heart, the little dark one was not carved, but a spot on the tree.

With kind regards.
Pim de Jong“

DSC_0385

Heart in Belower Forst, Pim de Jong, 2014

 

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